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Margrit Kempf
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Onkel Toms Hütte
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Wer hat Angst vor Virginia Woolf?
Wer hat Angst vor Virginia Woolf?

100 Quadratmeter
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Zu spät! Zu spät! Zu spät!
Zu spät!
Zu spät! Zu spät!

Hautnah
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Krach im Hause Gott
Krach im Hause Gott

Auf ein Neues
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Ein Volksfeind
Ein Volksfeind

Don Karlos
Don Karlos

Das Haus am See
Das Haus am See

Spielplan 2015/2016

The King's Speech - Die Rede des Königs
THE KING'S SPEECH

Onkel Toms Hütte
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Ein Volksfeind
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Krach im Hause Gott
Krach im Hause Gott

Zwei beste Freunde
Zwei beste Freunde

Das Haus am See
Das Haus am See

Auf ein Neues
Auf ein Neues

Der große Gatsby
Der große Gatsby

Die Marquise von O...
Die Marquise von O...

Die Harry Belafonte Story
Die Harry Belafonte Story

 
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Probenfotos: Harper Regan
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Harper Regan

Schauspiel von Simon Stephens
Deutsch von Barbara Christ
 
2. Tournee
9. November bis 2. Dezember 2011
Premiere am 9. November 2011 in Fulda

1. Tournee
10. Januar bis 6. März 2011
Premiere am 10. Januar 2011 in Schweinfurt

Marion Kracht
Marion Kracht © Urban Ruths
Download Kritiken   Vita: Marion Kracht
  Mehr zu Marion Kracht

   
Regie: Sabine Mitterecker

Bühne: Ralph Zeger
Kostüm: Miriam Aksoy, Ralph Zeger
Musik. Einrichtung: Achim Zeppenfeld

 

Harper Regan -
Seth Regan -
Sarah Regan -
Alison Woolley -
Mickey Nestor -
Elwood Barnes -
James Fortune -
Justine Ross -
Tobias Rich -
Marion Kracht
Andreas Patton
Kathrin Osterode
Angelika Auer
Andreas Patton
Simon Hatzl
Simon Hatzl
Kathrin Osterode
Ionut Chiriac

 
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  Ausführliche Kritiken von
  Harper Regan

 
   

Kritik Auszüge

„Toller Theaterabend
Diese Reise zur Wahrheit wird man sicher so schnell nicht vergessen.
Prädikat: wertvoll.“

Borkener Zeitung

 
»Harper Regan« berührt die Zuschauer
Aus dem Leben gegriffen
Theater, das die Zuschauer berührte.
Ausgezeichnetes Ensemble, allen voran die großartige Marion Kracht: schnörkellos, sehr direkt und von unglaublicher Intensität
Ein Abend, der bewegte und nachdenklich machte.

Westfalen-Blatt

 
„Schauspiel „Harper Regan" mit
ausdrucksstarker Marion Kracht

Hervorragend an der Inszenierung der Theatergastspiele Kempf unter der Regie von Sabine Mitterecker war das ratlose Nebeneinander der Protagonisten, in dem aber auch eine Chance zu spüren war - die Ehrlichkeit. Der Blick auf die Handelnden war streiflichtartig, sie wurden nicht beurteilt, und das gab dem Stück den Atem der Gelassenheit.
 
Neue Westfälische

 
So wirklichkeitsgesättigt und gegenwartsnah war Theater … selten zu erleben.

Die Glocke

   

Andreas Patton
Andreas Patton © Theatergastspiele Kempf GmbH
 
 
Zum Stück:
 
Die 17-jährige Tochter Sarah übt mit ihrem Vater Seth für die Geografieprüfung: "Gletscher sind riesige Flächen sich bewegenden Eises.
 
Wenn eine große Menge zusammengedrückten Eises eine kritische Masse erreicht, wird es so schwer, dass es anfängt, sich zu bewegen." Ohne es zu wissen, bringt Sarah mit diesem Bild den emotionalen Zustand ihrer Mutter Harper auf den Punkt.
 
Als Harper erfährt, dass ihr Vater im Sterben liegt, will sie ihn ein letztes Mal sehen. Ihr Chef aber verweigert den nötigen Urlaub. So steht sie plötzlich am Scheideweg ihres Lebens, verlässt Mann und Kind und Arbeitsstelle, sagt nicht einmal Bescheid, und reist nach Stockport. Bei der Ankunft in ihrer Heimatstadt ist ihr Vater bereits tot, und Harper droht den Boden unter den Füßen zu verlieren.
 
In einer Kneipe rammt sie einem Journalisten, der sich ihr plump nähert, ein Weinglas in den Hals. Fern der Familie, gerät ihr Leben wieder in Bewegung, es ist, als würde es ihr zurückgeschenkt.
 
Die Nacht verbringt sie mit einem Fremden im Hotel. Ausgerechnet ihm vertraut sie an, dass Seth, ihr Mann, arbeitslos ist, weil er angeblich pornographische Fotos von kleinen Mädchen gemacht hat. Bis heute weiß Harper nicht, ob er wirklich unschuldig ist.
 
Schließlich besucht sie nach zwei Jahren wieder ihre Mutter. Der letzte Schritt auf ihrem Abstieg in die Hölle? Oder das erste Licht am Ende eines langen Tunnels?
 
Als Harper von ihrer Reise zurückkehrt, ist nichts, wie es einmal war.

 
   

"Auch die sozialkritischen Kleine-Leute-Stücke von Ödön von Horvath (...) erfreuen sich neuerdings wieder großer Beliebtheit, weil sie von den Kollateralschäden einer durchkapitalisierten Welt erzählen. Und das ist immer noch die hauptsächliche Aufgabe des Theaters: Geschichten von Menschen zu erzählen und in diesen kleinen Geschichten den gegebenenfalls ganz großen Lauf der Welt zu beleuchten, die Frage, wie wir leben - und wie wir leben wollen."
Süddeutsche Zeitung 21.8.2009
 
   
   Simon Hatzl
Simon Hatzl © Theatergastspiele Kempf GmbH
 
Angelika Auer
Angelika Auer © Theatergastspiele Kempf GmbH
 
Ionut Chiriac
Ionut Chiriac © Theatergastspiele Kempf GmbH
 
Kathrin Osterode
Kathrin Osterode © Theatergastspiele Kempf GmbH

      

HARPER REGAN
 
ist eine taffe, gutaussehende Frau, die alles im Griff hat - und plötzlich gerät der Boden unter den Füßen ins Wanken. Ohne die Einwilligung ihres Chefs, ohne Ehemann und Tochter zu informieren, bricht Harper Regan auf, um ihren sterbenden Vater noch einmal zu sehen. Sie wird zu spät kommen.
 
Als ob sie mit der überstürzten Abreise ihr bisheriges Leben abschütteln
könnte, setzt sie sich Begegnungen und Situationen aus, die sie selbst nicht
für möglich gehalten hätte.
 
Einem Odysseus gleich irrt sie durch die Tage und Nächte, trifft auf Fremde, denen sie für kurze Zeit näher ist als den Menschen, die sie liebt, trägt Klamotten, die man eher ihrer 17-jährigen Tochter zuschriebe, nimmt sich einen Liebhaber, den sie nie zuvor gesehen hat, wird von der Mutter mit verdrängter Vergangenheit und Gegenwart konfrontiert und kehrt schließlich wieder nach Hause zurück. Dort, bei Seth und Sarah, ist alles wie immer und nichts wird mehr so sein, wie es vor der Abreise war.
 
Endlich hat ein zeitgenössischer Autor eine spannende Frau in ihren Vierzigern zur Protagonistin gemacht und das, ohne die anderen Figuren aus dem Zentrum zu verbannen! Der mehrfach preisgekrönte Simon Stephens führt sie alle sicher mit dichten, geschliffenen Dialogen über die Abgründe ihres Fühlens und Denkens. Wie bei Ödön von Horváth oder Arthur Schnitzler bleibt das Wesentliche oft unbenannt, zwischen den Zeilen, in Blicken und kurzen Berührungen eröffnet sich ein heutiges Psychodrama.
 
In jedem Augenblick spannend, liegt die Aufmerksamkeit ganz bei den SchauspielerInnen. Ein starkes Stück Theater!
 
Sabine Mitterecker über "Harper Regan"

      

    

Sabine Mitterecker, Bearbeitung / Regie, und Andreas Patton, Schauspiel, haben in der Kategorie Beste Off-Produktion für die Produktion "Frost" von Thomas Bernhard (Theater.Punkt) den Wiener Theaterpreis NESTROY 2010 erhalten.

    

Simon Stephens
Simon Stephens © Theatergastspiele Kempf GmbH
  
Simon Stephens, 1971 in Stockport/South Manchester geboren, studierte Geschichte an der York University und arbeitete u.a. als Barkeeper und DJ, bevor er Lehrer für Englisch sowie Theater und Medien an der Eastbrook School in Dagenham wurde. 1998 hatte sein Stück "Bluebird" im Rahmen des New-Writing-Festivals "Choices"
Uraufführung am Londoner Royal Court Theatre, wo er 2000 "resident dramatist" und von 2001 bis 2006 Tutor des Programms "Young Writers" war. Im Jahr 2000 wurde er Hausautor am Royal Exchange Theatre in Manchester.
 
Neben Stücken schrieb Simon Stephens auch Hörspiele und Drehbücher, entwickelte für Channel 4 eine Fernsehserie und war von 1993 bis 2005 Bassist der Band The Country Teasers.
 
Ausgezeichnet wurde Simon Stephens bisher u.a. mit dem "Pearson-Award" für das beste neue Stück 2001/02 (für Port) sowie 2006 mit dem "Laurence Olivier Award for Best New Play" (für Am Strand der weiten Welt). In den Kritikerumfragen von Theater heute wurde Simon Stephens 2006 (gemeinsam mit Biljana Srbljanovic und Neil LaBute) sowie 2007 zum "Besten ausländischen Dramatiker des Jahres" gewählt.
     
Sabine Mitterecker
Sabine Mitterecker © Theatergastspiele Kempf GmbH
 
Sabine Mitterecker, bekannt für Ihre Vorliebe für Ur- und Erstaufführungen, brachte in Wien unter anderem am Schauspielhaus die "Vagina Monologe" von Eve Ensler und am Volkstheater "Push up 1-3" von Roland Schimmelpfennig erfolgreich zur österreichischen Erstaufführung. Schon während ihres Studiums der Theaterwissenschaft und Französisch an der Universität Wien war Sabine Mitterecker als Dramaturgin und Regieassistentin in Deutschland tätig und zeigte dort auch erste Regiearbeiten. Es folgten zahlreiche Ur- und Erstaufführungsinszenierungen, u.a. am Schauspielhaus Wien, Volkstheater Wien und regelmäßig am Landestheater Linz. Sabine Mitterecker übersetzte Molière und Rousseau aus dem Französischen, hat einen Lehrauftrag am Institut für Theaterwissenschaft der Universität Wien und seit 2006 die Aigner-Rollett-Gastprofessur an der Kunstuniversität Graz für Gender und Theater inne.
 
Ihre Inszenierung "Nichts Schöneres" von Oliver Bukowski, die erste Produktion des von ihr gegründeten Vereins Theater.Punkt, wurde 2000 als Beste Off-Produktion mit dem NESTROY, dem Wiener Theaterpreis, ausgezeichnet.

   

Kritik Auszüge

„Gaststar Marion Kracht bot eine starke Leistung. Sie spielte die Hauptfigur mit einer Mischung aus Entschlossenheit und Ratlosigkeit, Mut und Resignation, demonstrativer Selbstbehauptung und seelischer Selbstentblößung.
 
Das Stück überzeugte durch die Radikalität der Schilderung der menschlichen Beziehungen und durch die überragenden schauspielerischen Leistungen aller Akteure. Es wurde vom Papenburger Publikum mit großem Beifall aufgenommen.“
 
Ems-Zeitung Papenburg

 
„Theatergastspiel Kempf überzeugte mit anspruchsvollem Stück
Rasante Dialoge

 
Im Lingener Theater … waren die aus Film und Fernsehen bekannten Schauspieler ein Garant für ein ausverkauftes Haus. Die Titelrolle war mit Marion Kracht besetzt, die ihr vielfältige Überzeugungskraft verlieh. Das Publikum dankte mit viel Applaus.“
 
Ems-Zeitung Lingen

 
„...gelingt es dem Tourneetheater Kempf, das kritische Stück meisterhaft aufzuführen.
Bei jedem Auftritt dominiert Kracht. Sie füllt die schwierige Rolle der Harper gekonnt aus. Harper wirkt nach außen hin gefasst und beherrscht, doch in ihr brodeln Emotionen und Sehnsüchte.
Der Vorhang fällt und das nachdenklich gestimmt Publikum spendet langen Beifall. Besonderen Applaus erhält Marion Kracht.“
 
Goslarsche Zeitung

 
"... gelingt den Akteuren, ein Panorama der menschlichen Abgründe schonungs- und schnörkellos auf die Bühne zu bringen. Überzeugend … zeigt Harper im Verlauf des Stücks die menschlichen Abgründe, die aus alltäglicher Verdrängung wachsen, und hält dem Publikum einen Spiegel vor. Wer bin ich? Was will ich? Wo ist mein Platz? Obwohl die Antiheldin letztendlich wieder bei Mann und Tochter landet, zeigt die Konfrontation mit vertuschten Grausamkeiten eine Entwicklung. Themen wie Moral, Angst, Schuld, Sexualität und Reue münden durch die gewonnene Distanz in einen Befreiungsschlag."
 
Augsburger Allgemeine

 
"Hervorragende Akteure / Marion Kracht anspruchsvoll und sehenswert

Solange alles unter den Teppich gekehrt wird, steht die Fassade. Erhält sie einen Riss, kann ein ganzes Lebensgebäude ins Wanken geraten. Elf szenische Stationen bewirkten Harpers Persönlichkeitsänderung im Zeitraffer von zwei Tagen - das ist eben Theater. Trotzdem ist das intensive Stück mit ausnahmslos hervorragenden Charakterschauspielern, allen voran Marion Kracht in der Rolle der Sensiblen, in die Ecke Gedrängten, die aber auch andere Seiten, nämlich verruchte, an sich entdeckte, anspruchsvoll und sehenswert."
 
Westfalenpost

 
"Die Häutung der Harper Regan / Gelungene Aufführung

Mit viel Gespür auch für die kleine Geste spielt Marion Kracht die Titelfigur. Einen ganz starken Auftritt, den das Publikum mit viel Applaus bedenkt, hat Klara Höfels als Harpers Mutter, die lebensfroh und ehrlich rüberkommt. Es gab viel Beifall für das richtig gute Ensemble der Theatergastspiele Kempf."
 
Siegener Zeitung

   


 
Weitere Texte zum Stück und den Darstellern in unserem Katalog
auch hier im Internet als pdf-Datei zum nachlesen.
 

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