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Erstaufführung auf Tournee!

Die Rede des Königs
Schauspiel von David Seidler
Aufführungsrechte: AHN & SIMROCK Bühnen- und Musikverlag GmbH, Hamburg
Tournee 1. Dezember 2012 bis 15. März 2013 Premiere am 1. Dezember 2012 in Iserlohn
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Götz Otto
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Steffen Wink
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Mitreißendes Drama über den stotternden britischen Thronfolger Albert, der erst seine Stimme finden muss, bevor er regieren kann.
Spiegel online, 16.2.2011
Der König, der nicht König sagen konnte
Indem der Autor den widerwilligen König als Patienten zeigt und den australischen Bürger als Therapeuten, gelingt ihm eine große Parabel über die Macht der Sprache und die Sprachlosigkeit der Macht.
Tages-Anzeiger Zürich, 9.2.2011
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Zum Inhalt:
Es ist ein persönliches Drama auf großer Bühne, durch das neue Massenmedium Radio tausendfach verstärkt: Das Wembley Stadion im Jahre 1925, Prinz Albert, Herzog of York, zweitgeborener Sohn des britischen Königs, steht vor einem Mikrofon und soll die Abschlussrede der Empire-Ausstellung halten. Per Radio wird diese live um den Globus übertragen, ein Viertel der Weltbevölkerung gehört zu diesem Zeitpunkt zum britischen Imperium. Alberts Kopf wird puterrot, die Worte bringen ihn fast zum Platzen, aber er bringt nichts heraus. Er stottert und schweigt. Jeder Redeversuch wird schlimmer. Die Peinlichkeit ist unerträglich. Denn: Albert Herzog of York ist Stotterer.

Filmszene The King's Speech
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Und doch wird er 14 Jahre später The King’s Speech halten, als er vor das Mikrofon tritt, um den Bürgern des Britischen Empires mitzuteilen, dass Großbritannien Deutschland den Krieg erklärt. Zu diesem Zeitpunkt ist aus Bertie, wie er im Kreise seiner Familie gerufen wird, King George VI. |
geworden, nachdem sein Vater verstorben und sein älterer Bruder David abgedankt ist, um die geschiedene Amerikanerin Wallis Simpson zu heiraten.
Das Schicksal des Prinzen Albert ist, genau zu der Zeit König zu werden, als es nicht mehr ausreicht, dem Volk zuzuwinken und auf Fotos imposant auszusehen. Das Radio bringt den Monarchen in jedes Haus, und die Stimme des Königs spricht in Echtzeit zu seinen Untertanen, da die Technik es noch nicht erlaubt, die Reden zeitversendet und geschnitten zu senden.
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Kein britischer König vorher oder nachher war gezwungen, all seine Ansprachen live übertragen zu lassen. Für einen Stotterer eine wahrlich bittere Ironie des Schicksals.
Um es mit den Worten des Herzog of York zu sagen: "Alles, was ein König früher machen musste, war respektabel auszusehen und nicht vom Pferd zu fallen". Nun ist es an ihm, seinem Volk Kraft, Mut und Vertrauen zu geben.
| Bis er für The King’s Speech allerdings bereit ist, muss der König durch das Fegefeuer einer ganz besonderen Sprachtherapie gehen. Da bisherige Versuche der Sprachkorrektur fehlgeschlagen sind, greift seine liebevolle Gattin Elizabeth, die spätere |
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Filmszene The King's Speech
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Queen Mum, zu einer unkonventionellen Methode in Form des australischen Schauspielers und Sprechtrainers Lionel Logue. Durch seine provozierende Art lockt er den König systematisch aus der Reserve. Wie eine umgedrehte Form von "My Fair Lady" bzw. "Pygmalion" muss hier der Therapeut seinen Patienten zum Fluchen bringen, um dessen innere Blockaden zu lösen und seine Stimme zu befreien.
Dieses Stück ist auch die Geschichte eines Mannes, der schließlich durch eine Freundschaft erkennt, dass er nicht in seinem Schicksal gefangen ist sondern sich selbst verändern kann. Albert und Lionel bleiben lebenslange Freunde.
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... ein Stotterer, der seine Ängste überwinden und sich emanzipieren konnte und dadurch die Rede halten kann, die sein Land braucht.
Was der designierte König lernen muss, ist das einfache Sprechen von Mann zu Mann, von Freund zu Freund.
negativ-film.de, 16.2.2011
Schweige nicht, lebe: Das grandiose Drama "The King’s Speech"
Über die Angst vor dem öffentlichen Sprechen - bravourös
Der Tagesspiegel, 16.2.2011
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Auszeichnungen des Films

Golden Globe 2011
Bester Hauptdarsteller – Drama
British Independent Film Awards 2010
Bester britischer Independent-Film
Bestes Drehbuch: David Seidler
Bester Hauptdarsteller
Bester Nebendarsteller
Beste Nebendarstellerin
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Oscarverleihung 2011
Bester Film
Beste Regie
Bestes Originaldrehbuch: David Seidler
Bester Hauptdarsteller
Satellite Awards 2010
Bester Hauptdarsteller
Bestes Original-Drehbuch: David Seidler
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British Academy Film Awards 2011
Bester Film
Bester britischer Film
Bestes Originaldrehbuch: David Seidler
Bester Hauptdarsteller
Bester Nebendarsteller
Beste Nebendarstellerin
Beste Filmmusik
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Genoveva Mayer
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| Regie: |
Helmuth Fuschl
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BERTIE Herzog von York |
Götz Otto |
LIONEL LOGUE Australischer Sprechlehrer |
Steffen Wink |
ELIZABETH Herzogin von York |
Genoveva Mayer |
MYRTLE Lionels Frau |
N.N. |
COSMO LANG Erzbischof von Canterbury |
Christian Claaszen |
WINSTON CHURCHILL Politiker |
N.N. |
DAVID Prince of Wales |
Herbert Schäfer |
KÖNIG GEORGE V Vater von Bertie und David |
Harald P. Wieczorek |
STANLEY BALDWIN Premierminister |
N.N. |
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Begleittext |
Begleittext zu unserer Produktion The King's Speech |
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Zur Geschichte des Theaterstücks:
Der Autor David Seidler hat nach dem Ausbruch des Zweiten Weltkrieges als Kind und Jugendlicher selbst gestottert. Sein Vorbild wird darum ein Mann, den er im Radio hört: der englische König George VI., Vater der späteren Queen Elizabeth II., auch er ein Stotterer wie David, der es trotz früherem schwerem Stottern geschafft hatte, in der Zeit des zweiten Weltkrieges mitreißende Ansprachen an sein Volk zu halten.
David Seidler fängt an zu schreiben und nimmt sich vor, die ihn faszinierende Geschichte dieses Königs zu erzählen. Er recherchiert viel Hintergrundmaterial über George VI. und dessen Sprachtherapeuten.
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Autor David Seidler
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1980 schreibt Seidler sein Theaterstück über die Geschichte um den stotternden König. Recherchen bringen ihn zum Sohn des inzwischen verstorbenen australischen Sprechlehrers Lionel Logue. Dieser will ihm die Notizbücher, die während der Therapie mit dem König entstanden sind, jedoch nur gegen die schriftliche Einwilligung der Queen Mum, Witwe des verstorbenen Königs George VI, herausrücken. Queen Mum jedoch bat Seidler darum, die Geschichte erst nach ihrem eigenen Ableben zu erzählen, denn „die Erinnerungen an jene Zeit seien immer noch zu schmerzvoll für sie“.
So blieb dieses Original-Theaterstück bis zu Queen Mum‘s Tod über 20 Jahre lang ungespielt, bis schließlich der Regisseur Tom Hooper darauf aufmerksam wurde und einen Kinofilm daraus machte. Das Theaterstück wurde hingegen noch nie aufgeführt! Produktionen am New Yorker Broadway und im Londoner West End sind für Herbst 2011 in Vorbereitung.
Die Verfilmung des Theaterstücks „The King’s Speech“ wurde 2011 als Bester Film ausgezeichnet, Tom Hooper erhielt den Oscar für die Beste Regie, Colin Firth gewann den Oscar als Bester Hauptdarsteller. David Seidler ist mit 73 Jahren der älteste Gewinner eines Oscars für das Beste Original-Drehbuch.
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Herbert Schäfer
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Christian Claaszen
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Colin Firth spielt das unsagbar schön, ... das Stocken, Stottern und Stammeln, der dauernde Kampf mit den Konsonanten, der die seltsamsten Knack-, Krächz- und Ächzlaute produziert, die peinvollen Verzögerungen beim Artikulieren, die wie Erstickungsanfälle aussehen.
Süddeutsche Zeitung, 17.2.2011
Diese angespannte Beziehung zweier Männer, inszeniert als Begegnung der Unvereinbaren, macht den Film so stark. Mit einem Königssohn, der nicht reden kann. Und dem Sohn eines Buchhalters, der sich nicht dreinreden lässt. Mit einem Monarchen, der Schwächen zeigen muss. Und einem Lehrer, der ihn gleich behandelt.
Tages-Anzeiger Zürich, 9.2.2011
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Hamburg, den 11. Juli 2011
Sehr verehrte, liebe Frau Kempf,
ich habe die große Freude, Ihnen mitzuteilen, daß es mir gelungen ist, die deutschsprachigen Aufführungsrechte an dem
THEATERSTÜCK
THE KING'S SPEECH
-Die Rede des Königs-
von
David Seidler
für Sie erworben zu haben.
Wir waren seinerzeit bei dem „Reading" für die geplante Londoner Theaterproduktion dabei. Die Eltern des späteren Filmregisseurs waren so begeistert, daß sie das Bühnenstück ihrem Sohn zur Verfilmung empfahlen, was Tom Hooper tatsächlich tat. So kam es, daß zunächst der Film und nicht das Theaterstück produziert wurde. Daß also aus dem Originaltheaterstück ein Film wurde, ist purer Zufall.
Als nun die Theaterrechte wieder freigegeben wurden, gehörte mein Verlag zu den ersten der zahlreichen Mitbewerber, und erhielt den Zuschlag nicht zuletzt deshalb, weil die Begeisterung und das Engagement der Tourneeproduzentin Margrit Kempf und des Verlages für dieses wunderbare Theaterstück die ausländischen Lizenzgeber total überzeugte.
Die Londoner West-End und die New Yorker Broadway Produktionen sind in Vorbereitung. Wieder ist ein neues Rennen eröffnet, weil es nun darum geht, wer die Welt-Uraufführung des Theaterstückes zuerst herausbringt. Wir drücken uns die Daumen.
Mit herzlichen Grüßen
Ihr,
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