NEWS: "ONKEL TOMS HÜTTE" nominiert für den INTHEGA-Preis "DIE NEUBERIN 2016"
Spielplan 2016/2017

Onkel Toms Hütte
Onkel Toms Hütte

Wer hat Angst vor Virginia Woolf?
Wer hat Angst vor Virginia Woolf?

100 Quadratmeter
100 Quadratmeter

Zu spät! Zu spät! Zu spät!
Zu spät!
Zu spät! Zu spät!

Hautnah
Hautnah

Krach im Hause Gott
Krach im Hause Gott

Auf ein Neues
Auf ein Neues

Ein Volksfeind
Ein Volksfeind

Don Karlos
Don Karlos

Das Haus am See
Das Haus am See

Spielplan 2015/2016

The King's Speech - Die Rede des Königs
THE KING'S SPEECH

Onkel Toms Hütte
Onkel Toms Hütte

Ein Volksfeind
Ein Volksfeind

Krach im Hause Gott
Krach im Hause Gott

Zwei beste Freunde
Zwei beste Freunde

Das Haus am See
Das Haus am See

Auf ein Neues
Auf ein Neues

Der große Gatsby
Der große Gatsby

Die Marquise von O...
Die Marquise von O...

Die Harry Belafonte Story
Die Harry Belafonte Story



Zu spät! Zu Spät! Zu Spät!

Komödie von Lothar Kittstein und Michael Lippold

 
Tournee:
08. Oktober bis 25. Oktober 2016

Premiere am 08. Oktober 2016 in Ottobrunn

     Evelyn Plank
Evelyn Plank © Janine Guldener
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  Evelyn Plank

  Patrick Wolff
Patrick-Wolff © Goran-Nitschke
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  Patrick Wolff


Premiere
am 08. Oktober 2016 in Ottobrunn


Regie: Bernd Seidel
Co-Produktion mit der TAT Kreativ-Akademie

  
                       Evelyn Plank
 
Patrick Wolff
 
Patrick Gabriel
 
Viola von der Burg
 
Sonja Welter


     Patrick Gabriel
Patrick Gabriel © Kempf Theatergastspiele GmbH
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  Patrick Gabriel

   Viola von der Burg
Viola von der Burg  © Kempf Theatergastspiele
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  Viola von der Burg

   Sonja Welter
Sonja Welter © Julian Rupp
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  Sonja Welter


         
Zu spät! Zu spät! Zu spät!
Komödie von Lothar Kittstein und Michael Lippold

Eine Rezension der Uraufführung urteilte: „Ein Glücksgriff, den das Theater in Köln gemacht hat.“ Und ein Glücksfall bestimmt auch für die Spielpläne der Gastspielhäuser.
 
„Zu spät! Zu spät! Zu spät!“ ist eine schwarze Komödie über die Hochkultur der „Coaching“-Industrie mit allen ihren Nebeneffekten, Eitelkeiten und Verwirrungen. Sie ist ganz nah aus dem Leben gegriffen, das ja heute oft von Karrieredenken, Arbeitsstress und einer „immer schneller, immer besser, immer mehr“-Mentalität geprägt ist.
 
Jeder kennt den Begriff „Coaching“: Coaching fürs Leben, für eine Beziehung, für ein gut funktionierendes Liebesleben, für die eigene Katze und den eigenen Hund. Was aber, wenn fünf dieser Profiberater aufeinander prallen, mitten im Wald in einem Seminarhaus zu einem Fortbildungsseminar? Und was, wenn der angekündigte Seminarleiter gar nicht erscheint? All diese Fragen werden von einem hochkarätigen fünfköpfigen Ensemble einmal hoch komisch einmal tragikomisch beantwortet.
 
Evelyn Plank, die Vollblut- und Volkstheaterschauspielerin verkörpert eine Dame mit einem Hang zu Arroganz und Zynismus: resolut, kühl und sachlich. Diese Eigenschaften benötigt sie, da sie Unternehmer bei der Kündigung von Mitarbeitern unterstützt. Patrick Wolff spielt einen hektischen Geschäftsmann mit einer ganz besonderen Therapie-Form, der Stuhl-Therapie. Patrick Gabriel verkörpert den Blindgänger. Er wird als "Nicht-Coacher“ von seiner Ehefrau, gleichzeitig auch seine Chefin, in die Runde zur Fortbildung geschickt. Das finden die eitlen Lebensberater gar nicht toll. Viola von der Burg gibt die Person mit starkem Esoterik-Touch, die natürlich in dieser Konstellation nicht fehlen darf. Sie legt gar Tarot-Karten zur Verwunderung der Kolleginnen und Kollegen. Sonja Welter spielt eine Hochschwangere, die Kinder mit dem hochmotiviertem Ansatz coacht: „Man kann ja nicht erst mit 18 sein Leben planen“.
 
Dass all diese Begebenheiten und Begegnungen zwingend zu urkomischen, aber auch bedrohlichen Situationen führen, ist nicht verwunderlich. In einer Welt, in der der Begriff „Coaching“ ganz groß geschrieben wird. Autor Lothar Kittstein weiß, was er schreibt, arbeitete er doch selber in einer Unternehmensberatung.
 
„Zu spät! Zu spät! Zu spät!“ ist eine bitterböse, witzige und detailgenaue Beschreibung der „Glücksversprechungs-Industrie“ in einer immer stärker werdenden Ich-Gesellschaft. Eine abwechslungsversprechende Bereicherung für jeden Spielplan, die alle Generationen auf wunderbare Art anspricht.
 

         


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  Begleittext und Kritiken zu unserer Produktion
  Zu spät! Zu spät!

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