Spielplan 2016/2017

Onkel Toms Hütte
Onkel Toms Hütte

Wer hat Angst vor Virginia Woolf?
Wer hat Angst vor Virginia Woolf?

100 Quadratmeter
100 Quadratmeter

Zu spät! Zu spät! Zu spät!
Zu spät!
Zu spät! Zu spät!

Hautnah
Hautnah

Krach im Hause Gott
Krach im Hause Gott

Auf ein Neues
Auf ein Neues

Ein Volksfeind
Ein Volksfeind

Don Karlos
Don Karlos

Das Haus am See
Das Haus am See

Spielplan 2015/2016

The King's Speech - Die Rede des Königs
THE KING'S SPEECH

Onkel Toms Hütte
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Ein Volksfeind
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Krach im Hause Gott
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Zwei beste Freunde
Zwei beste Freunde

Das Haus am See
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Auf ein Neues
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Der große Gatsby
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Die Marquise von O...
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Die Harry Belafonte Story
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Szenenfotos: Sein oder Nichtsein (aus der Tournee 2011/12)
zur Fotogalerie Hier sehen Sie eine Auswahl von Szenenfotos der Produktion "Sein oder Nichtsein".
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Erstmalig auf Tournee!

Sein oder Nichtsein
To Be or Not to Be

Komödie von Nick Whitby
Nach dem Film „To Be or Not to Be“ von Ernst Lubitsch

2. Tournee
19. September bis 31. Oktober 2013

Premiere am 19. September 2013 in Plochingen

1. Tournee
2. Dezember 2011 bis 10. Februar 2012
Premiere am 2. Dezember 2011 in Kempten


Bernhard Bettermann
Bernhard Bettermann © Theatergastspiele Kempf GmbH
   Isabella Hübner
Isabella Hübner © Theatergastspiele Kempf GmbH  

Zur Handlung
1939 proben die Schauspieler eines Theaters in Warschau eine Anti-Nazi-Komödie. Da die polnische Regierung nicht in Konflikt mit dem Hitlerregime geraten möchte, wird das Stück vom Spielplan abgesetzt und stattdessen nun „Hamlet“ mit Joseph Tura in der Titelrolle gespielt. Zu Josef Turas Entsetzen steht während seines Monologs „Sein oder Nichtsein“ ein junger Offizier im Zuschauerraum auf und geht hinaus. Der Fliegerleutnant Stanislaw Sobinsky geht zum Rendezvous zu Josefs Turas Ehefrau Maria in ihre Garderobe.

Der Zweite Weltkrieg bricht aus, Warschau wird bombardiert. Das Theater wird geschlossen, dem Ensemble stehen düstere Zeiten bevor. Der junge Fliegerleutnant kommt nach England. Als dort ein Professor Silewski unter den polnischen Fliegern bekannt gibt, in geheimer Mission in das besetzte Warschau zu reisen, übergibt Stanislaw Sobinsky ihm eine Nachricht für die geliebte Maria Tura. Aber Silewski kennt die berühmteste Schauspielerin Warschaus überhaupt nicht! Es wird klar, dass er ein Doppelagent sein muss und plant, eine Adressenliste von polnischen Untergrundkämpfern an den Gestapochef von Warschau weiterzugeben.

Um das zu verhindern, reist Stanislaw Sobinsky ebenfalls nach Warschau und bittet das Theaterensemble um Maria Tura, ihm zu helfen. Nun schlüpfen die Schauspieler in die Rollen der deutschen Besatzer und es beginnt eine Verwechslungskomödie voller Wort- und Spielwitz, die für alle zu einem Spiel um Leben und Tod wird.
 
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  Sein oder Nichtsein

Regie: Barry L. Goldman
Bühnenbild: Andrey von Schlippe
Kostüme: Annemarie Rieck
Musikal. Einrichtung: Achim Zeppenfeld
Alle Szenenfotos aus der Tournee 2011/12
 
Josef Tura Bernhard Bettermann
Maria Tura Isabella Hübner
Stan Sobinsky u.a. Manuel Klein
Dowasz u.a. Jörg Reimers
Eva Zagatewska u.a. Sarah-Jane Janson
Anna u.a. Dunja Bengsch
Rowicz u.a. Harald P. Wieczorek
Grünberg u.a. Christian Janda
Junger Grünberg u.a. Julian Manuel

Szenenfoto
Szenenfoto © Theatergastspiele Kempf GmbH  

      

Kritiken-Auszüge:

Zum Fürchten und Lachen

Premiere:
Inszenierung nach dem Lubitsch-Filmklassiker
erhält im Stadttheater großen Applaus

Der Sieg der Komödie über die Tragödie auch zum Schluss: die gerettete Schauspieler-Truppe
träumt über den Wolken auf dem Weg nach Amerika von einem neuen Leben.

Begeisterter Premieren-Applaus für ein spielstarkes Ensemble
und eine mutige Regie!

Allgäuer Zeitung, 6.12.2011


„Lachen tut gut“

Turbulente, mit bösem Wortwitz, unerwarteten Wendungen und
Verwechslungen gespickte, vielschichtige Komödie

„Chapeau“ gebührt auch dem homogen agierenden, hervorragenden Darstellerensemble, das der nicht einfachen Herausforderung ausnahmslos überzeugend gerecht wurde.

Kreisbote, 7.12.2011


Grandios, dramatisch,
humorvoll, dynamisch und furios

Gelnhäuser Tageblatt, 09.12.2011

      


Szenenfoto
Szenenfoto © Ernst Herrmann

Zum Film

„Lubitsch erschließt Humor wie Solidarität aus der Lebenswelt der Figuren selbst und aus der Handlung, die eine Wendung nach der anderen nimmt und seine Figuren dazu zwingt, alle Register ihres schauspielerischen Könnens zu ziehen. Die Handlung steigert sich, wird zunehmend turbulenter, rasanter, fast schon spritzig, je größer die Gefahr wird, dass alles auffliegt. Die Schauspieler steigern sich von Minute zu Minute, als ginge es wirklich um ihr Leben.

‚To Be or Not to Be‘ ist eine Meisterleistung an Sarkasmus und Ernsthaftigkeit zugleich. Es ist erstaunlich, dass Lubitsch und alle Beteiligten an diesem Film ihren Glauben an die Menschlichkeit, ihre Kraft und ihren Humor nicht verloren hatten.
„Sein oder Nichtsein“ war eben auch ein kraftvolles Zeichen der Hoffnung und ein Appell an die Bedeutung des Humors in extrem schwierigen Zeiten und für eine menschliche Zukunft.“

Ulrich Behrens, CIAO.de, filmzentrale.com
  Filmplakat


Szenenfoto
Szenenfoto © Ernst Herrmann
  Szenenfoto
Szenenfoto © Ernst Herrmann

Ernst Lubitsch (1892 - 1947)
 
  Über Ernst Lubitsch
Ernst Lubitsch wurde 1892 in Berlin als Sohn eines jüdischen Damenschneiders geboren. Nach einer Lehre als Stoffhändler wurde er Schüler von Max Reinhardt und war ab 1911 als Schauspieler am Deutschen Theater engagiert. Seine erste nachweisbare Filmrolle hatte Lubitsch bei der Deutschen Bioscop GmbH in dem Film „Die ideale Gattin“; später führt Lubitsch selber Regie. Im Jahr 1922 emigrierte Lubitsch in die USA und wechselte nach seinen internationalen Erfolgen „Anna Boleyn“ und „Das Weib des Pharao“ nach Hollywood.

Der „Lubitsch-Touch“ - "Goodbye Slapstick - Hello Nonchalance!”

Dieser „Lubitsch-Touch“, sozusagen das Markenzeichen seiner mitunter frivolen Gesellschaftskomödien, bestand darin, nicht alle Details der Handlung zu zeigen, sondern es dem Zuschauer zu überlassen, die Handlung zu vervollständigen. Im damals sehr sittenstrengen Amerika mit seinen scharfen Zensurbestimmungen vermochte Lubitsch auf diese Art durchaus gewagte Situationen und Doppeldeutigkeiten in die Handlung zu integrieren, ohne dabei ins Schlüpfrige oder Vulgäre abzurutschen. Die amerikanischen Kritiker bezeichneten diese Mischung gerne als „naughty, but nice“ (dt.: unartig, aber nett). „Noch ist Polen nicht verloren“ (Mit diesen Worten beginnt die polnische Nationalhymne) ist der Titel einer Komödie, die der ungarische Dramatiker Melchior Lengyel (eigentlich Menyhért Lebovics; 1880 - 1974) für seinen Freund Ernst Lubitsch schrieb. Lubitsch verfilmte den Stoff 1942 unter dem Titel „Sein oder Nichtsein“.

Szenenfoto
Szenenfoto © Ernst Herrmann

 
Weitere Texte zum Stück und den Darstellern in unserem Katalog
auch hier im Internet als pdf-Datei zum Nachlesen.
 

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