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Vorschau 2012/2013

Auf ein Neues
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The King's Speech - Die Rede des Königs
THE KING'S SPEECH

Wahlverwandschaften
Wahlverwandtschaften

Don Carlos
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Das Haus am See
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Händel und Bach
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Die Harry Belafonte Story
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Alles auf Krankenschein
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Die Heinz-Erhardt-Revue
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Denn sie wissen nicht, was sie erben
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Nie wieder arbeiten
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Vorschau 2011/2012
Die Nelson Mandela Story
Die Nelson
Mandela Story

Denn sie wissen nicht, was sie erben
Denn sie wissen nicht, was sie erben

Harper Regan / Marion Kracht © Urban Ruths
Harper Regan

Die Räuber
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Sein oder Nichtsein
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Der Priestermacher
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Das Haus am See
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Die Harry Belafonte Story
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Nie wieder arbeiten
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Sondervorstellungen
Cantor und Clown
Cantor und Clown

       
Der Priestermacher

     Schauspiel von Bill C. Davis
 
    INTHEGA-Preis 2001
    2.Platz

 
Mass Appeal
 
  
Joachim Fuchsberger
 
Kritik
 
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DER PRIESTERMACHER:
 
Wie der amerikanische Originaltitel "Mass Appeal" , so hat auch das Stück einen doppelten Boden. Es könnte ebenso "Die Macht der Messe" bedeuten, wie auch "Aufruf an das Volk". Um beides geht es.
Regie: Helmuth Fuschl
Bühnenbild: Marouan Dib
Kostüme: Annemarie Rieck
Musik: Thomas Fuchsberger

 
Johannes Fabricius: Joachim Fuchsberger
Reiner Berk: Pascal Breuer (vormals Ralf Bauer)
_______________________

 
 
Pascal Breuer
"Der Priestermacher" ist der Titel des Stückes in der deutschen Bearbeitung von Joachim Fuchsberger und Helmuth Fuschl. Es handelt vom Bemühen eines alten, mit allen Weihwassern gewaschenen katholischen Priesters, einen rebellischen Seminaristen auf dem Weg zu Kirche und Gott zu begleiten. Er will ihn dabei nach eigenem Vorbild zähmen und an die manchmal seltsamen "Spielregeln" von Gottes Bodenpersonal gewöhnen. Der junge Idealist wehrt sich dagegen. Er nennt Diplomatie Lüge, Demut Falschheit, und er wehrt sich gegen Dogmen und Kadavergehorsam.
 
Der Priestermacher versucht mit Liebe und langer Erfahrung, dem jungen Hitzkopf klar zu machen, dass er als "Wahrheitsfreak" keine Chancen hat, die Weihen eines Priesters zu erreichen. War Jesus Christus ein "Wahrheitsfreak"? Diese und andere Fragen bilden den Generationenkonflikt. Kein "Glaubenskrieg" zwischen dem Priestermacher und seinem Schüler, sondern eine Kraftprobe zwischen angepasster Altersweisheit und jugendlichem Sturm und Drang. Der Autor zieht alle Register - von humoriger Gelassenheit bis zum Streit um die Wahrheit von Gottes Wort. Eifersucht, Machtgerangel, Intrigen, falsche Moral und Fleischeslust, kurz alle menschlichen Unzulänglichkeiten, bilden den doppelten Boden, auf dem sich die Kontrahenten begegnen. Die Kanzel in der Kirche und das Arbeitszimmer des Priestermachers. Hier spielt sich ab, was in den Köpfen aller Gläubigen und sicher nicht weniger in denen der Zweifler rumort. Die Zuschauer im Theater werden zur Gemeinde, die dem Austausch von These und Antithese folgt, die darüber entscheiden soll, was sie von der Kanzel hören will. Die manchmal schmerzliche Wahrheit oder die bequeme Vergebung eines gütigen Herrn im Himmel. Am Ende wechseln die Seiten. Der Rebell resigniert - der angepasste Priestermacher wird zum Kämpfer gegen das Pharisäertum. Wird er sein Ziel erreichen, den jungen Idealisten der Kirche zu erhalten, um von der Kanzel Gottes Wort zu verkünden?

 
Inthegapreis 2001 - 2. Platz

 
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