NEWS: "ONKEL TOMS HÜTTE" nominiert für den INTHEGA-Preis "DIE NEUBERIN 2016"
Spielplan 2016/2017

Onkel Toms Hütte
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Wer hat Angst vor Virginia Woolf?
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100 Quadratmeter
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Zu spät! Zu spät! Zu spät!
Zu spät!
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Hautnah
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Krach im Hause Gott
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Auf ein Neues
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Ein Volksfeind
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Don Karlos
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Das Haus am See
Das Haus am See

Spielplan 2015/2016

The King's Speech - Die Rede des Königs
THE KING'S SPEECH

Onkel Toms Hütte
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Ein Volksfeind
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Krach im Hause Gott
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Zwei beste Freunde
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Das Haus am See
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Auf ein Neues
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Der große Gatsby
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Die Marquise von O...
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Die Harry Belafonte Story
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Szenenfotos: Das Haus am See
zur Fotogalerie Hier sehen Sie eine Auswahl von Szenenfotos der Produktion "Das Haus am See".
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Das Haus am See

On Golden Pond

Komödie von Ernest Thompson
Deutsch von Ella Dietrich

6. Tournee: 5. – 30. April 2017
Premiere am 5. April 2017 in Weinheim

5. Tournee: 29. September bis 30. Oktober 2015

Volker Brandt
Volker Brandt © Theatergastspiele Kempf GmbH

Filmszene
Kathrine Hepburn und Henry Fonda
als Ethel und Norman

Zur Handlung

Ethel und Norman Thayer sind ein älteres Ehepaar, das seit Jahrzehnten den Sommer in ihrem Ferienhaus an einem See verbringt. Zum 75. Geburtstag von Norman kommt nach längerer Zeit auch Tochter Chelsea die Eltern besuchen. Chelsea hat sich nie mit ihrem schwierigen Vater verstanden. Sie hatte ständig das Gefühl ihm unterlegen zu sein und es ihm nie recht machen zu können.
 
In diesem Jahr kommt sie gemeinsam mit ihrem zukünftigen zweiten Ehemann Bill und dessen Sohn Billy. Chelsea und Bill möchten den Sommer in Europa verbringen und den pubertierenden Sohn bei den Großeltern lassen. Weder Norman noch Billy sind darüber begeistert.

 
Der Wissenschaftler Norman leidet tragischerweise an beginnender Demenz, und die lebhafte, rüstige Ethel ist fast mütterlich um ihn besorgt. Dennoch frönt Norman weiterhin seinem größten Hobby: Er fährt mit dem Boot auf den See hinaus, um zu angeln. Über das Angeln werden Norman und der junge Billy enge Freunde.
 
Als Chelsea am Ende des Sommers aus Europa zurückkommt, sind der alte Norman und Billy wie verwandelt. Gemeinsam haben sie das Alter und die Jugend neu erfahren und diverse Abenteuer gemeinsam überstanden. Selbst das Verständnis für Tochter Chelsea ist jetzt ein anderes.
   Viktoria Brams
Viktoria Brams © Rosi Reiter

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  Das Haus am See


Regie: Dominik Paetzholdt

Norman Thayer Volker Brandt
Ethel Thayer Viktoria Brams
Chelsea Thayer Wayne   Susanne Meikl
Charlie Martin Momme Mommsen
Billy Ray Fabian Baecker
Bill Ray Momme Mommsen

Momme Mommsen
Momme Mommsen © Theatergastspiele Kempf GmbH



         
Welch zauberhafte Geschichte!
Ein Märchen für Erwachsene, das dank spritziger Dialoge, die vor trockenem
Humor nur so strotzen, fernab von falscher Rührseligkeit bleibt.
„Das Haus am See“ geht ans Herz
Donaukurier, 13.2.2012


Volker Brandt als Norman Thayer begeisterte durch seine schauspielerische Perfektion, die auch kleinste Nuancen
auskostete und den Wechsel vom grummeligen Alten zum vor Leben sprühenden Opa überzeugend spielte.
Und Lukas Ruben Eickholl spielte glaubhaft den Wandel vom pubertierenden zum aufgeschlossenen jungen Menschen.
Neue Rhein Zeitung, 24.2.2012


Es gibt sie, diese - äußerst seltenen - Sternstunden im Theater, wo alles in Einklang ist:
Werk, Besetzung, Bühnenbild und Kostüme. Ohne jegliche Schwachstellen.
Dominik Paetzholdts feinnervige Inszenierung von Ernest Thompsons „Das Haus am See“ war so ein Glücksfall.
Großartig, mit welch Bühnenpräsenz und Präzision Volker Brandt und Viktoria Brahms im Zusammenwirken agierten - Gemütsregungen sichtbar machten und den Balanceakt zwischen Tragik und Komik genau ausbalancierten.
Die Beifallswogen am Schluss galten allen Protagonisten.
Schaumburger Zeitung, 5.3.2012


Der in die Jahre gekommene Familienvater Norman, den Brandt mit viel Witz und Fingerspitzengefühl als weltfremden emeritierten Professor spielte, ist ein Ignorant mit ordentlich narzisstischem Einschlag. Es war das reine Vergnügen zu erleben, wie Brandt diese mit altersbedingter Vergesslichkeit gepaarte Selbstliebe, hinter der immer wieder die Angst vor dem Altwerden und Tod durchschimmerte, mit viel Ironie auf die Bühne brachte. Aber Gattin Ethel, die Viktoria Brams rührend als besorgte Ehefrau mit leicht cholerischem Einschlag auf die Bühne brachte, hat den „Familientyrann“ im Griff.
Wetzlarer Neue Zeitung, 26.2.2012


Liebe und Familienzwist
Großer Erfolg – Mit lang anhaltendem, rhythmischen Applaus bedachte das Publikum im ausverkauften Theatersaal
die exzellente Leistung der Schauspieler, allen voran der TV-Stars Volker Brandt und Viktoria Brams.
Die Rolle des Norman erweist sich für Publikumsliebling Volker Brandt als eine Paraderolle;
als kongeniale Partnerin steht ihm Viktioria Brams als Ethel zur Seite.
Das facettenreiche Schauspiel überzeugte auf der ganzen Linie.
Delmenhorster Kreisblatt


         

Susanne Meikl
Susanne Meikl © Theatergastspiele Kempf GmbH
Fabian Baecker
Fabian Baecker © Theatergastspiele Kempf GmbH
  Filmplakat
Filmplakat


         
Zur Aufführungsgeschichte

Das Theaterstück "Das Haus am See" von Ernest Thompson (Originaltitel "On Golden Pond") wurde 1979 am Broadway uraufgeführt und ist in vierzig Ländern produziert worden.

1981 wurde es mit Katharine Hepburn als Ethel Thayer, Henry Fonda als Norman Thayer und mit Fondas Tochter Jane Fonda als Tochter Chelsea verfilmt. Der Film erhielt zahlreiche Auszeichnungen, u. a. drei Golden Globe Awards in den Kategorien Bestes Drama, Bester Hauptdarsteller und Bestes Drehbuch sowie drei Oscars: für die beste weibliche und für die beste männliche Hauptrolle, ein weiterer Oscar ging an Ernest Thompson für das beste Drehbuch.

Das renommierte American Film Institute zeichnete den Film aus mit
  • Platz 22 in der Liste der 100 besten Liebesfilme aller Zeiten,
  • Platz 45 in der Liste der 100 am meisten inspirierenden Filme aller Zeiten,
  • Platz 24 in der Liste der 25 besten Filmmusiken aller Zeiten.

         

Der Autor über sein Stück

"...eine Studie über Fehlfunktionen, über die Kämpfe einer Familie mit Dingen, mit denen wir alle zu kämpfen haben - Alter, Wut, Bereuen, zurückgehaltene Liebe, unausgesprochene Liebe, Enttäuschung und, zum Schluss, wenn wir Glück haben, Verzeihen, Akzeptieren und Erneuerung.
Als wir es am Broadway wieder aufleben ließen, hatten der Regisseur und ich das Ziel, On Golden Pond so unsentimental und unerschrocken zu inszenieren wie ich es ursprünglich entworfen hatte. ...

Als Konsequenz war es die witzigste Produktion, mit der ich je zu tun hatte; ... und das Stück war - nach dem Gebrauch von Taschentüchern und wunderbarer Stille im Publikum zu urteilen - so bewegend wie immer."
Ernest Thompson

Mail von Ernest Thompson an die Kempf Theatergastspiele - 6.3.2012

Liebe Margrit Kempf,

wie Sie wissen, hatten wir das Vergnügen, “Das Haus am See“ zu sehen, und ich wollte Ihnen sagen, wie beeindruckt ich von der Qualität der Produktion, der Regie und der Besetzung war.
„On Golden Pond“ habe ich in den letzten 34 Jahren sehr oft gesehen, und mehrheitlich haben die Ergebnisse mich leider enttäuscht. In diesem Fall trifft das nicht zu.

Volker und Viktoria sind Schätze, ich liebte die Energie, die sie in ihre Rollen steckten, und die ansteckende Freude, die sie ausstrahlten; und die anderen Schauspieler reichen mühelos an sie heran.

Wir waren von Ihrer Tournee-Aufführung beeindruckt und, wieder einmal, stolz auf das Theaterstück; Sie sind ihm gerecht geworden.
Ich war schon immer darauf neugierig, wie der Text und ein deutsches Publikum zusammen gehen, und es war wirklich erfreulich, die Lacher als auch die Stille zu hören und die Taschentücher herauskommen zu sehen.

Also: Glückwunsch. Ich bin Ihnen dankbar für die Sorgfalt, die Sie in mein Stück investiert haben.

Alles Gute,
Ernest Thompson

 
Ernest Thompson


 
Weitere Texte zum Stück und den Darstellern in unserem Katalog
auch hier im Internet als pdf-Datei zum Nachlesen.
 

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