Theatergastspiele Kempf GmbH
SOLO
Ein Abend mit Martin Armknecht

Termine auf Anfrage
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Liebe, Lust und Ehefrust
Martin Armknecht begeistert mit der Komödie "Solo" im Geseker Symphonium
 
GESEKE o "Ich kann tun und lassen, was ich will. Aber ich will nicht." Desillusioniert und frustriert zieht Martin Armknecht in seiner Rolle als unfreiwillig geschiedener Klaus Egger die Bilanz seines Single-Daseins. Im Ein-Mann-Stück "Solo" brillierte der bekannte Schauspieler bei seinem kabarettistischen Streifzug durch Liebe, Lust und Ehefrust. Seine Bühnenfigur Klaus Egger ist nach 15 Jahren Ehe von seiner Frau Sabine verlassen worden. Jetzt wohnt er allein in seinem City-Apartment und analysiert den ewigen Geschlechterkampf.
 
Ein amüsanter Streifzug durch das Dasein eines unfreiwilligen Geschiedenen über Liebe, Ehe und (Un-) Treue und die ewigen Kommunikationsprobleme zwischen Mann und Frau beginnt. Stoff gab es mehr als genug für Armknechts 105-minütigen heiter-melancholischen und immer augenzwinkernden Monolog. Das Stück lebt von der schauspielerischen Ausdruckskraft, von dem vor Energie sprühenden Martin Armknecht. Im Bademantel mit Shorts, mit Leidensmine und einem reichlich angenagten Selbstbewusstsein steht er auf der sparsam mit Requisiten ausgestatteten Bühne. Egger hadert mit seinem Schicksal, will sein altes Leben zurück. Aber der Verlassene fragt sich immer öfter: Was wollen Männer und Frauen in Wahrheit voneinander?
 
Dabei müht sich Egger redlich, um sich im Single-Dasein zu Recht zu finden: "Ich musste alles erst wieder lernen. Zum Beispiel kann man heute vor 23 Uhr ja gar nicht mehr ausgehen", stellte er fest. "Entweder endest du morgens verkatert im Büro oder abends einsam zu Hause." Trotzdem versucht Egger die Partnerin für das neue Leben zu finden und errechnet, dass die Chancen, seiner großen Liebe zu begegnen, lediglich bei 1 zu 3052 stehen. Auf der kleinen Bühne in der Kulisse des Geseker Symphoniums kam "Solo" beim bestens unterhaltenen Publikum sehr gut an.
 
Martin Armknecht wurde durch seine Rolle als Robert Engel in der TV-Erfolgsserie "Lindenstraße" berühmt. Neben Theaterengagements übernahm er weitere Rollen in Fernsehfilmen und Serienepisoden sowie die Hauptrolle in der Krimiserie "Ein Mord für Quandt". Im Kino war Martin Armknecht unter anderem in Helmut Dietls "Late Show" und Sönke Wortmanns "Der bewegte Mann" zu sehen.
 
Geseker Zeitung, 2.2.2010
   
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Subtile Enttarnung des Mannes
350 Zuschauer erleben gelungenes "Solo"-Debüt von Martin Armknecht
 
Souverän und hoch konzentriert entwickelt das schauspielerische Multitalent seine Bühnenfigur Klaus Egger. Anhand verschiedener Stilmittel führt er gekonnt den nach 15 Jahren Eheleben zum Singledasein verdammten Tollpatsch vor. Gestik und Mimik wechseln rasant von himmelhoch jauchzend bis zu Tode betrübt. Die Kommentare aus dem Publikum geben dem Protagonisten die dankbare Rückkoppelung, dass seine - mal philosophischen, mal einfach nur platten - Gedankengänge zu Liebe, Ehe oder (Un-) Treue zünden.
 
Nach der Pause wird der Ton deftiger. Doch Armknecht gelingt die Kurve, weil er die subtilen Gedankengänge seines Möchtegern-Machos immer wieder entlarvt. Hinter der aufgesetzten Fassade Eggers geht der Schauspieler dem wahren Charakter gewissenhaft auf den Grund. "Wir brauchen klare Instruktionen", erklärt er unter Szenenapplaus, Mann und Frau seien zwei unterschiedliche Naturphänomene.
 
Der erste Auftritt mit seinem Ein-Mann-Stück "Solo" ist beim bestens unterhaltenen Versmolder Publikum gut angekommen.
 
Westfalen-Blatt, 27./ 28.9.2008
   
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Liebe, Lust und Ehefrust
Martin Armknecht begeistert mit seinem 105-minütigen Monolog über Frauen und Männer
 

Im Bademantel und orangefarbenen Shorts, mit cremeverschmiertem Gesicht und einem reichlich angenagten Selbstbewusstsein steht er da. Viele Requisiten benötigt diese Szene nicht. Sie lebt von einer einzelnen Person. Von Martin Armknecht, der in dem Ein-Mann-Stück "Solo" von Stefan Vögel mit sprühender Energie den rund 350 Zuschauern einen kabarettistischen Streifzug durch das Leben eines unfreiwillig Geschiedenen liefert.
 
Ein Pappkarton mit Blumenvase, zwei Plastikstühle und ein Bild an der Wand reichen für das Bühnenbild völlig aus. So konzentriert sich der Zuschauer auf das Wesentliche. Auf Martin Armknecht in der Rolle des Klaus Egger, der den vermeintlichen ewigen Geschlechterkampf analysiert und aus den Kommunikationsproblemen zwischen Mann und Frau ein heiteres und augenzwinkerndes Solo macht.
 
Egger hadert mit dem Schicksal, will sein altes Leben zurück. Trotzdem versucht er, die Partnerin fürs zweite Leben zu finden. In einem 105-minütigen Monolog reflektiert und philosophiert der bekannte Schauspieler mit spitzzüngigem Charme und erläutert, dass die Chancen, seiner großen Liebe zu begegnen, lediglich bei 1 zu 3052 stünden.
Der Verlassene fragt sich immer öfter: Was wollen Frauen und Männer in Wahrheit voneinander?
 
Haller Kreisblatt, 27./28.9.2008
   
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Vorhang auf
Premiere mit Martin Armknechts "Solo"
 
Martin Armknecht unternimmt einen kabarettistischen Streifzug durch die freie Wildbahn des Single-Daseins. Klaus Egger ist nach 15 Jahren Ehe von seiner Frau Sabine verlassen worden und wohnt allein in seinem City-Apartment. "Ich musste alles erst wieder lernen. Zum Beispiel kann man heute vor 23 Uhr ja gar nicht mehr ausgehen", hat er festgestellt. "Entweder endest du morgens verkatert im Büro oder abends einsam zu Hause." Doch das Single-Leben hat auch seine guten Seiten - zumindest versucht Egger sich das einzureden: "Ich kann jetzt machen, was ich will." Doch dann muss er kleinlaut zugeben: "Aber ich will nicht."
Frauen und Männer, sie können nicht ohne- und nicht miteinander.
 
Langener Zeitung, 29.9.2008
   

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